Extremismus

31. März 2009

MÜNCHEN – 2008 legten in Bayern die linken Extremisten zu, während die rechten nachließen – jedenfalls nach dem jüngsten Verfassungsschutzbericht des Freistaats, den Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in München vorlegte.

Demnach gingen 109 im vergangenen Jahr in Bayern registrierte politisch motivierte Gewalttaten auf das Konto von Linksextremisten (Vorjahr: 76), rechtsextremistische Kreise hatten 68 zu verantworten. Auf wessen Konto das Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl geht, ist weiterhin ungeklärt, musste der Minister einräumen
Gleichwohl bleibe der internationale islamistische Terrorismus der «bedeutendste Aufgabenbereich« des Verfassungsschutzes. Zunehmend ernst nehmen müsse man dabei die Radikalisierung von Personen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Nach wie vor seien «jederzeit« Anschläge durch islamistische Terroristen auch in Bayern möglich

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