Die Krise erreicht die BASF

30. März 2009

Wegen anhaltend schwacher Nachfrage nimmt die BASF SE den kleineren ihrer beiden Steamcracker am Standort Ludwigshafen vorübergehend außer Betrieb. Die Abstellung des Crackers mit einer Kapazität von 220000 t Ethylen pro Jahr ist ab Mitte April für mindestens drei Monate geplant. Derzeit sind fünf Produktionsanlagen am Verbundstandort Ludwigshafen komplett heruntergefahren; weitere 60 Anlagen fahren mit sehr niedriger Last. Weltweit hat die BASF ihre Produktionskapazität um mehr als ein Viertel reduziert

Quelle


Kommunalwahlen in Ludwigshafen 2009

30. März 2009

Bei den Kommunalwahlen in Ludwigshafen wird sich hoffentlich endlich einmal zeigen, dass man mit der derzeitigen Politik der Stadtregierung unter Frau Eva Lohse, nicht einverstanden ist!

Hier werden Schulden gemacht, Prestigeobjekte gefördert, die wohl nicht sehr viel Nutzen bringen werden.

Dieses Geld hätte man besser dafür benutzt, den Armen und Bedürftigen zu helfen. So aber baut man einen Jachthafen für Reiche, denn der Normalbürger kann sich keine Jacht leisten.

Hier wird wieder einmal absolut deutlich, dass man nicht an den Normalbürger denkt, sondern nur an die eigene Stufe auf der man sich befindet.

Wozu brauchen wir einen Jachthafen?

Glauben denn die Stadtoberen, nur weil die sich sowas leisten können, muss man auch dafür sorgen, dass man entsprechend etwas hat, wo man seine Zunft vorzeigen kann?

Ich sage dieses ist wieder einmal nur Selbstverwirklichung und Denkmalbau von gewissen Leuten.

Nur eine eingeschränkte Lobby hat den Vorteil davon, aber sicherlich nicht die Stadt Ludwigshafen.

Nicht der Otto Normalverbraucher.

Ich denke es wäre erforderlich gewesen den Mittelstand zu fördern und die Geschäfte in der Fußgängerzone zu halten. Wozu brauchen wir so viele 1 Euroläden oder Handyshops?

Die Vielfalt der Geschäfte ist verloren gegangen. Es macht doch keinen Sinn und macht keinen Spaß, ständig nur die gleichen Waren oder Handys anzusehen. Eine Fußgängerzone zeichnet sich dadurch aus, dass sie Magnet sein soll für Käufer und Bürger. Dies erreicht man aber nicht dadurch, dass man die Rheinufer bebaut und denkt, dass man in Ludwigshafen wohlhabende Leute ansiedeln kann.

Wie soll das denn geschehen bitte? Bei einer unattraktiven Innenstadt lockt man keine Leute nach Ludwigshafen.

Dann wird der Kaufhof auch noch geschlossen werden, das letzte Plätzchen wo Vielfalt noch angesagt war. Die Innenstadt wir immer menschenleerer werden und das kann nicht Sinn sein der Politik.

Oder etwa doch? Wer zieht Nutzen daraus?

Ich kann mir nur vorstellen, dass Grundstückskäufe folgen werden, weil die Preise infolge der Unattraktivität, fallen werden. Wer kauft dann diese Gebäude?

Diese Frage will ich mal im Raume stehen lassen, da soll sich jeder seine eigenen Gedanken darüber machen.

Jedenfalls wird, wenn ein solches Ziel besteht, dann die Innenstadt umgekrempelt werden. Wenn alles in gewisser Hand ist, wird man wohl dafür sorgen, dass alles besser werden wird. Nur die Bürger werden keinen Nutzen davon haben, denn wenn alles in gewissen Händen ist, bleibt auch das Kapital in deren Händen. Ich sage, dass dieses unakzeptabel ist. Der Bürger soll genauso profitieren, Arbeitsplätze müssen erhalten und geschaffen werden und nicht vernichtet.

Unsere Stadt wird zusehends unattraktiv für jeden gemacht. Davon werden nur ein paar Leute profitieren, wer immer dieses auch sein mag.

Die Stadt muss zu neuem Leben erwachen, muss attraktiv werden, die Investoren müssen sich darum reißen, hier ein Geschäft zu unterhalten.

Die Politik muss geändert werden hier in Ludwigshafen und wir haben uns dies zum Ziel gesetzt.

Im Moment sind es nur die Stadtoberen, die einfach nach ihrem Willen entscheiden und machen. Andere Meinungen und Prognosen werden in den Wind geschlagen oder überhaupt nicht angehört.

Derzeit dreht sich doch alles nur darum, wer welchen Posten bekommen wird und es wird ja schon jetzt darüber gestritten. Gerade bei den Grünen ist es im Augenblick sehr extrem, die Rheinpfalz berichtete darüber mehrfach.

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